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Kraut - Vielgeliebtes Allroundgemüse




Gesundheitlicher Wert:

Wir brauchen im Alltag viel Kraft und Energie um den heutigen Anforderungen standzuhalten, Kraut hilft uns dabei. Es stärkt das Immunsystem fördert die Wundheilung und das Wachstum.Frisches Sauerkraut beschert dem Körper zahlreiche Milchsäurebakterien. Sie helfen dem Darm, schädliche Bakterien besser abzuwehren.  

 Sauerkraut – das Powerkraut:

In der traditionellen österreichischen Küche ist Sauerkraut das einzige pflanzliche Lebensmittel, das Vitamin B12 enthält. Dieses Vitamin wird nicht von Pflanzen gebildet, es findet sich aber in zahlreichen tierischen Lebensmitteln. Veganer, die auf jede Art von tierischen Produkten verzichten, sollen daher besonders viel Sauerkraut essen. 

Saison:

Kraut aus heimischer Produktion ist ganzjährig erhältlich. 

Beim Einkaufen:

Frische Krautköpfe sind knackig-fest und geschlossen. Sie sollten nicht angeschlagen oder fleckig sein, denn beschädigte Blätter faulen schnell. Beim Einkauf von offenem Sauerkraut sollte man auf gleichmäßig dünn geschnittenes Kraut von weißlicher bis cremeartiger Farbe achten. 

Richtig aufbewahren:

Knapp über 0°C bleiben späte Krautsorten einige Wochen bzw. Monate frisch. Angeschnittene Krautköpfe sind, wenn man die Schnittstelle mit Folie abdeckt, im Kühlschrank noch einige Tage haltbar. Frisches, offenes Sauerkraut hält im Kühlschrank 2 bis 3 Tage. Sauerkraut kann roh, aber auch als Fertiggericht eingefroren werden; Lagerdauer 6 bis 8 Monate. 

In der Küche:

Entfernen Sie die Hüllenblätter, vierteln Sie den Krautkopf und entfernen Sie den Strunk. Die blähende Wirkung von Weiß- und Rotkraut wird durch kurzes Einfrieren vermindert. Beim Dämpfen sollte unbedingt das Kochwasser mitverwendet werden, denn so erhält man am ehesten die im Kraut enthaltene Folsäure. Blaukrauttipp: Wenn Sie Ihre Hände vor der Verarbeitung des Blaukrauts mit Zitronensaft einreiben, kann der enthaltene Farbstoff Anthozyan nicht so schnell in die Haut eindringen und lässt sich später leichter abwaschen.

Die Würze macht’s aus:

Die blähende Wirkung von Kraut kann durch die Beigabe von Kümmel, Koriander, Wacholderbeeren und Lorbeerblättern gemildert werden. Weißkraut mag’s beim Würzen kräftig-deftig. Pfeffer, Zwiebel, Rosenpaprika, aber auch Most und Weißwein sind ideal für würzige Weißkrautgerichte. Rotkraut wird gerne mit Äpfeln, Honig, Fruchtsaft, Ribiselmarmelade, Nelken, Zimt oder etwas Ingwer gewürzt. 


 
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