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Heimisches Gemüse - Voller Genuss




Heimisches Gemüse - voller Genuss

Wozu in die Ferne schweifen?

Wie fühlen Sie sich nach einer langen, anstrengenden Reise? Ausgepumpt, müde und leer? Genauso geht es Gemüse, das viele Tage und noch viel mehr Kilometer unterwegs war, um letztendlich in Ihrem Einkaufswagerl zu landen. Durch den langen Transport und die Stehzeiten in Lagern ist ein Großteil der wichtigen Vitamine und Nährstoffe bereits auf der Strecke geblieben. Darum sollten regionale Produkte zum fixen Be­standteilihrer Einkäufe werden, denn erntefrisch schmeckt's einfach am allerbesten! Heimisches Gemüse schont das Geldbörsl und sichert Ihnen dafür kulinarischen Genuss mit einem Maximum an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen.

Gemüse, das bis zu seinem natürlichen Reifezeitpunkt bei seiner Pflanze bleiben darf, belohnt uns dafür mit seinem unverkennbaren Aroma. Da ist nichts verwässert oder fad! Kräftige, natürliche Farben sowie aromatischer Duft und Geschmack sind Merkmale für erntefrisches Gemüse und damit Zeichen für den hohen Gehalt an Vitaminen und Co.

Schattig und kühl

Frisch schmeckt's einfach am besten! Daher sollte man Gemüse so bald wie möglich aufbrauchen. Einige Tage Lagerung sind aber bei fast allen Gemüsearten drin, wenn man sie in Frischhaltedosen oder -sackerln ins Gemüsefach des Kühlschranks gibt. Erdäpfel, Paprika, Paradeiser, Fisolen, Kürbisse und Zucchini mögen's aber nicht zu kalt. Daher sollte man sie an einem dunklen und nur mäßig kühlen Ort aufbewahren.

 

Auf die Äußerlichkeiten kommt's an! I

Die meisten wertvollen Inhaltsstoffe im Gemüse befinden sich direkt in oder unmittel­bar unter der Schale. Meist sind diese Stoffe wasserlöslich und hitzeempfindlich. Des­halb gilt es einige wichtige Punkte zu beachten:

·    Wenn möglich, Gemüse nicht schälen, sondern kurz, aber gründlich waschen und - falls nötig - abbürsten.

·     Gemüse nicht längere Zeit im Wasser liegen lassen - wertvolle Mineralstoffe und andere wasserlösliche Inhaltsstoffe werden sonst ausgeschwemmt.

·     Zerkleinertes Gemüse nicht lange an der Luft stehen lassen. Die kleinen Stücke bieten große Angriffsflächen für Sauerstoff, Licht (Sonnenlicht schadet der Bioaktivität) und Keime. Die Zugabe von Zitronensaft oder Essig verhindert das Braunwerden der Schnittflächen und den Vitamin-C-Verlust.

·    Gemüse kurz und schonend garen, d. h., am besten über kochendem Wasser dämpfen oder mit wenig Wasser dünsten. Das Garwasser kann für Suppen und Saucen verwendet werden.

·    Mahlzeiten nicht warmhalten, sondern rasch abkühlen und bei Bedarf wieder aufwärmen.

 


 
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